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  1. Middlesbrough FC - We are the Boro

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    Middlesbrough FC - We are the Boro


    The Past


    ALLER ANFANG IST SCHWER

    Der Verein wurde im Jahr 1876 von einigen Spielern des ortsansässigen Cricketvereins gegründet, um sich in den Wintermonaten fit halten zu können. Ein Jahrzehnt später spaltete sich der bis dahin auf Amateurebene tätige Verein in Middlesbrough FC und Middlesbrough Ironopolis auf, welche alsbald ihre ersten Profispiele absolvierten.
    Nach drei Jahren war jedoch für die Offiziellen beider Vereine ersichtlich, dass nur mit einer Rückvereinigung die reelle Chance auf eine Aufnahme in den Profiligaverband der Football League bestand. Unter dem Namen „Middlesbrough and Ironopolis Football and Athletic Company Ltd.“ reichte man am 7. Mai 1892 einen Antrag zur Aufnahme in den Spielbetrieb der Football League ein. Da dieser jedoch erfolglos abgelehnt wurde, gingen beide Klubs wieder separat ihrer Wege und der FC Middlesbrough kehrte zudem in den Amateurstatus zurück. Dort verzeichnete der Klub erste Erfolge mit dem Gewinn des FA Amateur Cups in den Jahren 1895 und 1898. Im Jahr nach dem zweiten Pokalerfolg unternahm der Verein erneute Anstrengungen zur Aufnahme in den Football-League-Verband, nachdem er erneut zum Profiklub konvertiert war. Mit der Unterstützung der benachbarten Klubs Newcastle United und AFC Sunderland wurde dem Bitten vom 18. Mai 1899 nun nachgegeben. Der Verein spielte fortan in der First Division und stach dabei knapp den Rivalen FC Blackpool aus.
    Fünf recht erfolglose Jahre nach dem Eintritt in die Football League konnte der Verein aus Yorkshire Alf Common für die damalige weltweite Rekordablösesumme von 1.000 Pfund verpflichten. In den darauffolgenden Jahren entwickelte sich Middlesbrough zu einem der besten Vereine der Liga, verschlechterte sich aber nach einem Bestechungsskandal im Jahre 1910 zusehends, woraufhin Boro 1913/14 kurz vor Ausbruch des Krieges mit dem 3. Platz seine bis dato beste Platzierung erreichen konnte.


    Middlesbroughs erste Fußballmannschaft

    ACHTERBAHNFAHRT UND GELDPROBLEME

    Zwischen dem Krieg begann der stetige Niedergang und man schaffte es schließlich 1923/24 nicht mehr sich in der Erstklassigkeit zu halten und stieg als 22. folgerichtig ab. George Camsell sicherte den Smoggies mit 59 Toren in der Saison 1926/27 den Wiederaufstieg in die englische Football League. Nach dem direkten erneutem Abstieg in der folgenden Saison gelang dem MFC nur ein Jahr später der Wiederaufstieg, woraufhin eine bis 1954 andauernde Periode in der First Division startete. Nach dem Krieg war der Klub nicht dazu in der Lage, die Leistungen aus der Zeit der späten 1930er-Jahre zu konservieren, belegte zumeist nur einen Mittelfeldplatz in der Liga und auch in den FA-Cup-Spielen kam man über die ersten Runden nie hinaus. Nach recht unspektakulären Jahren stieg man 1954 wieder ab und es begann eine mehr als 20 jährige Abwesenheit von der englischen Oberklassigkeit, die auch nicht durch die spätere Vereinslegende Brian Clough beendet werden konnte. Dieser konnte für Boro in 222 Spielen ganze 204 Tore erzielen, bevor er den Klub zum Lokalrivalen Sunderland verließ.
    Nach einer gewissen Zeit in der Third Division sicherte man sich in der Saison 1973/74 überlegen den Aufstieg in die obersten Ebene der Football League. Dort verbrachte man einige komfortable Jahre und schaffte man es 1978 sogar ins Halbfinale des FA-Cups, musste sich dort aber dem Zweitligisten Leyton Orient geschlagen geben. In dieser Zeit konnte man unter Trainer Jack Charlton, mit dem heute nicht mehr existenten Anglo-Scottish Cup, auch seinen ersten Titel erringen. Von einigen namhaften Abgängen, darunter David Mills, welcher für die nationale Rekordsumme von 482.222 Pfund zu West Bromwich Albion wechselte, konnte man sich nicht mehr erholen und stieg so 1982 als Tabellenletzter ab. Nach einer Trainer-Rochade und Skandalen der Vereinsführung geriet Middlesbrough so in finanzielle Schieflage, dass man sich 30.000 Pfund von der Profispielervereinigung PFA leihen, um die Spielergehälter auszuzahlen. Als Strafe mussten die Smoggies in der Saison 1986/87 den schweren Gang in die Drittklassigkeit antreten.


    Die Mannschaft von 1973/74 schaffte den Aufstieg nach 20 Jahren

    BORO VOR DEM ABGRUND

    Am 21. Mai 1986 berief der Verein ein provisorisches Insolvenzverfahren ein und nur kurze Zeit später sollte der Verein abgewickelt werden. Im August kam es zunächst dazu, dass sowohl Rioch als auch 29 andere Vereinsfunktionäre von dem mit dem Verfahren betrauten „Official Receiver“ entlassen wurden und zusätzlich wurde der Zugang zum Ayresome Park abgesperrt. Da alleine 350.000 Pfund für die Zulassung zur Football League benötigt wurden, schien das Ende des Vereins sehr nahe und wurde auch bereits von dem Fernsehsender Tyne Tees Television verkündet. Mit Steve Gibson gelang es jedoch einem damaligen Vorstandsmitglied, ein Konsortium zusammenzubringen, an dem vor allem die Firmen Bulkhaul Limited, Imperial Chemical Industries (ICI), die Brauerei Scottish & Newcastle und der Londoner Geschäftsmann Henry Moszkowicz beteiligt waren. Zehn Minuten vor Ende der Frist konnte der Klub gerade noch rechtzeitig die Anmeldung für den Football-League-Spielbetrieb zur Saison 1986/87 einreichen. Der Klub änderte dabei den offiziellen Namen in „Middlesbrough Football and Athletic Club (1986) Ltd.“ um und führte ein neues Wappen ein. Da der Verein weiterhin keinen Zugang zum Ayresome Park hatte, absolvierte er sein erstes Spiel der neuen Saison im Victoria Park, der Heimspielstätte von Hartlepool United.
    Nach zwei Aufstiegen in Folge und dem Wiederabstieg im nächsten Jahr, musste man Gary Pallister für die neue nationale Rekordsumme von 2,3 Millionen Pfund zu Manchester United ziehen lassen. Doch in der Second Division schlug man sich wacker und musste sich im Aufstiegs-Playoff nur Notts County geschlagen geben. Den erhofften Aufstieg in die neu gegründete Premier League realisierte Boro nur eine Saison später. Das Fahrstuhl-Image konnte der Klub aus Yorkshire weiter nicht abgeben, so stieg man zur Saison 1993/94 in die nunmehr zweitklassige First Division ab.


    Zwischen Hoffnung und Angst - Die 80er Jahre

    EINE DER BESTEN MANNSCHAFTEN ENGLANDS

    Im Jahr 1994 begann die sogenannte "Robson-Revolution". Der ehemalige Manchester United Spieler und Kapitän der englischen Fußballnationalmannschaft Bryan Robson investierte zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte mehr als 1 Million für einen einzigen Spieler und war auch der erste Trainer des Klubs, der im 1995 neugebauten Riverside Stadium an der Seite auflief. Den altehrwürdigen Ayresome Park hatte man zuvor verlassen. Nach dem Aufstieg in die Premier League investierte Middlesbrough allein umgerechnet 10 Millionen Euro für Paulista und Barmby. Auch in der Saison danach eiste man Ravanelli für 7 Millionen von Juventus Turin los. Man konnte jedoch nicht wie erhofft in den Kreis der Titelfavoriten vordringen, viel mehr musste man erst gegen den Abstieg kämpfen. 1997 konnte jedoch der bis dato einzige bedeutende Titel der Vereinsgeschichte, im Finale des FA-Cups gegen Leicester City, errungen werden.
    In den folgenden Jahren unter McClaren mauserte man sich dann doch zu einer der besten Mannschaften Englands, besiegte man 2004 Bolton Wanderers im Finale des Ligapokals und erreichte somit zum ersten mal in der Geschichte den UEFA-Pokal. Dort stoß man in der Saison 2004/05 bis ins Achtelfinale vor, musste sich aber Sporting Lissabon aus Portugal geschlagen geben. In der Premier League erreichte man durch einen Sieg gegen Manchester City am letzten Spieltag erneut die Qualifikation für den UEFA-Pokal. 2006 schockte man Europa und erreichte das Finale in Eindhoven, nachdem man im Halbfinale das schon verloren geglaubte Spiel gegen Steaua Bukarest für sich entscheiden konnte. Im Finale hatte man gegen den überragenden FC Sevilla keine Chance und Boro musste sich mit 0:4 geschlagen geben.


    UEFA-Pokalfinale in Eindhoven

    DIE RÜCKKEHR ZUM FAHRSTUHL-IMAGE

    Nach der Berufung McClarens als englischer Nationaltrainer übernahm der junge und kontrovers diskutierte Gareth Southgate im Sommer 2006 das Ruder. Das Ziel UEFA Champions League konnte der umgebaute Smoggies Kader bei weitem nicht erreichen. Erst im Januar konnte man den ersten Auswärtssieg einfahren, auch im den Pokalen schied man früh aus. Am Ende sprang nur ein Mittelfeldplatz heraus. Nach einer schlechteren Saison 2007/08 mit nur sechs Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge und dem blamablen Abstieg in der Saison danach musste der spätere Nationalcoach Englands Southgate das Handtuch werfen.
    Nach einigen Jahren als Aufstiegsfavorit übernahm der Spanier Aitor Karanka 2015 das Amt und führte Middlesbrough 2016 souverän zurück in die englische Erstklassigkeit. Die großen Erwartungen konnten nicht erfüllt werden und man stieg 2017 nur ein Jahr später als eine der schlechtesten Mannschaften aller Zeiten zurück in die Championship ab. Über die ganze Saison hinweg konnte man nur 5 Spiele gewinnen und 27 Tore erzielen. In der Championship konnte der direkte Wiederaufstieg nicht erreicht werden, 2018 versagten Boro in den Play-Offs die Nerven und 2019 schrammte man knapp an diesen vorbei.
    Nun ist es Zeit für ein neues Kapitel und einen neuen Trainer in Yorkshire. Einer der das Ruder herumreist und die Smoggies endlich zu einer Konstante im englischen Fußball machen kann. Wer wird es wohl sein?

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    Geändert von Cody (09.07.2020 um 13:04 Uhr)

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  3. AW: Middlesbrough FC - We are the Boro

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    Standard AW: Middlesbrough FC - We are the Boro


    Middlesbrough FC - We are the Boro


    DER TRAINER

    Nachdem Gary Monk den Verein am Ende der Saison verließ, benötigte Boro einen neuen Manager für die Saison 2019/20. Das Board rund um Besitzer Steve Gibson sondierte den Markt und hatte schnell einen Trainer im Auge, dem man den Aufstieg in die Premier League und die Etablierung in der Erstklassigkeit zutraute. Ein Trainer, der bei seinen vorherigen Stationen in Villarreal und Valencia großes leisten konnte und den richtigen Sinn für den Wiederaufbau eines Klubs hatte.
    Ein Spanier, der auf den Namen Marcelino García Toral hörte, und mit dem die Chefriege von Middlesbrough den wohl größten Coup der diesjährigen Championship Saison einfahren konnte. Er war erst kurz zuvor vom launischen Valencia Vorstand entlassen worden und das obwohl man davor den großen FC Barcelona im Finale der Copa del Rey besiegen konnte.
    Marcelino, wie der ehemalige Spieler in der Primera División gemeinhin genannt wird, beschrieb das Werben um seine Person wie folgt: „Als Middlesbrough bei mir anfragte, dass sie mich als Trainer wollten, habe ich mich schon gefragt, ob ich nach England passe. Ob mein Spielstil in der körperbetonten zweiten Liga funktionieren kann. Aber dann habe ich mich mit Aitor (Karanka, Anm.d.Red.) getroffen und er sagte, dass ‚Boro ein toller Verein sei. Tolles Umfeld und tolle Fans.‘ Das hat natürlich geholfen. Steve Gibson hat mir die Ziele und Visionen des Vereins erklärt. Sie haben sich wirklich sehr um mich bemüht. Das hat mir gefallen.“
    Mit Marcelino García war also die erste Lücke geschlossen, doch der Plan, den er zusammen mit dem Klub entwickelte, war noch lange nicht beendet. Ein neuer Middlesbrough FC sollte in Yorkshire entstehen. Mit neuer Philosophie und neuem Antlitz und der Weg hatte gerade erst begonnen...


    Marcelino García Toral - Boros neuer Trainer


    DIE PHILOSOPHIE

    Mit dem Antritt von Marcelino änderte sich einiges rund um das Riverside Stadium. Man wollte abkehren vom typischen Weg eines englischen Zweitligisten und das fortführen, was Aitor Karanka einige Jahre zuvor schon mehr oder weniger begonnen hatte. Eine Art der Transferphilosophie, die schon bei einem anderen Verein aus dem Westen Englands Früchte getragen hatte.
    Man schlug einen Weg ein wie die Wolverhampton Wanderers. Einen Weg, der sich darauf fokussierte Spieler eines gewissen Landes zu verpflichten. Nur dass sich Middlesbrough nicht auf Portugiesen, sondern auf Spanier spezialisieren wird. Die Nation, der schon Karanka und nun auch García angehören. Den Offiziellen war natürlich klar, dass solch eine Taktik gewisse Risiken mit sich brachte. Schon die Saison 2016/17 hatte das bewiesen, als man mit vielen Spaniern im Team sang und klanglos aus der Premier League abgestiegen war. Doch diesmal sollte alles anders werden, diesmal sollten die Transfers durchdacht und effektiv sein, außerdem stellte man klar, dass man auch nicht spanische Spieler holen würde, falls diese in die Spielphilosophie und den Verein passen würden.
    Um dieses Ziel so effektiv und gut wie möglich zu verwirklichen, holte man einen wahren Experten an Bord. Niemand geringeres als Ramón Rodríguez Verdejo, bekannt als Monchi, einen ehemaligen Torhüter des FC Sevillas und Top-Scout sowie Sportdirektor. In seiner ersten Zeit bei Sevilla entdeckte er Spieler wie Jesús Navas, José Antonio Reyes, als auch Sergio Ramos. Er war es auch, der in Transfers, wie die von Dani Alves, Ivan Rakitić und Adriano zu Sevilla verwickelt war.
    Monchi kehrte nach zwei Jahren als Sportdirektor bei der Roma erst kürzlich nach Andalusien zurück und wird nun bei den Smoggies einen ähnlichen Job wie bereits Jorge Mendes bei den Wolves übernehmen. Ohne offiziellen Status im Verein steht er dem Trainerteam und dem Board mit Rat zur Seite, welcher exakt befolgt wird.
    Dies hängt damit zusammen, dass man nach den UEFA Regularien nicht zwei Jobs im Profigeschäft nachgehen darf. Der Einfluss Monchis in der Transferpolitik Boros scheint aber unbestritten.


    Sevillas Sportdirektor Monchi - Wegweiser für den neuen Middlesbrough FC



    DIE TAKTIK
    Marcelino wird wie schon bei Villarreal und Valencia auf ein auf den ersten Blick unspektakuläres flaches 4-4-2 setzen, welches jedoch einige taktische Kniffe aufzuweisen hat. Ein wichtiger Aspekt der Defensive sind die eng stehenden Viererreihen, welche die gegnerische Mannschaft dazu zwingen lange und gut abzufangende Bälle auf die Außen zu spielen, woraufhin das Team nach Ballgewinn mit den übergreifenden Außenverteidigern schnell umschaltet und das Spiel breit macht.
    Die nominellen Flügelspieler orientieren sich im Angriffsprozess nach innen um als Anspielstationen für die Außenverteidiger zu dienen, und außerdem um eine Überzahl in der Mitte zu schaffen. Eben jene Außenspieler sind außerdem ein wichtiger Aspekt der Defensivbewegung, da sie nach Ballverlust sofort pressen und versuchen den Ball abzufangen.
    Der Mann dahinter, einer der nominellen Doppel-8, agiert großteils als 10er mit Positionsfreiheit und als Aufbauspieler. Der vorgezogene 8er ist auch der Spieler, der die Bälle entweder nach außen oder ins Zentrum zu den Stürmern verteilt.
    Sein Partner wiederum ist das genaue Gegenstück und funktioniert als 6er. Er bleibt bei Angriffen weitestgehend hinten, um im Defensivfall mit den Innenverteidigern eine Dreierkette zu bilden. Trotzdem ist er nicht durchgehend auf dieser Position fixiert und spielt wenn nötig die Rolle des Bindegewebes in Form eines Box-to-Box Spielers zwischen Defensive und Offensive, auch wenn seine Hauptaufgabe natürlich im Erobern von Bällen liegt.
    Der Doppelsturm besteht aus einem typischen 9er und einer Falschen 9. Die Hängende Spitze bietet sich als Ballverteiler an, lässt sich fallen um Räume für die anderen Spieler zu schaffen und dribbelt wenn nötig nach außen oder durch die Mitte.
    Sein Nebenmann agiert als klassischer Stürmer und hält soweit möglich seine Position und bleibt vorne. In den meisten Fällen soll er als Endstation fungieren und den Ball mit Kopf oder Fuß im Netz unterbringen.
    Ein weiterer wichtiger Aspekt der Doppelspitze ist die Einschüchterung des Gegners, welcher sich mit zwei Stürmern konfrontiert sieht und sich damit hauptsächlich auf diese beiden komzentriert.


    Marcelinos 4-4-2 - Die voraussichtliche Aufstellung der Smoggies


    DAS STADION
    Das Riverside Stadium in der englischen Stadt Middlesbrough, North Yorkshire, ist die Heimspielstätte des Fußballvereins Middlesbrough FC, welcher auch dessen Besitzer ist.
    Die Bauarbeiten für das neue Stadion begannen 1994 und dauerten 32 Wochen. Zur Saison 1995/96 erfolgte dann der Umzug vom Ayresome Park, in dem Boro seit 1903 seine Heimspiele ausgetragen hatte, ins Riverside Stadium. Die neue Sportstätte von Middlesbrough war das erste größere Stadion in England, das nach den Vorgaben des Taylor Reports entstand.
    Die erste Partie fand zur Einweihung am 26. August 1995 statt. Der Middlesbrough FC traf auf den Chelsea FC, und Boro entschied die Partie vor 28.286 Zuschauern mit 2:0 für sich. Das erste Tor im Stadion erzielte Craig Hignett. Zu Beginn trug die Sportstätte den Sponsorennamen BT Cellnet Riverside Stadium, der Vertrag über zehn Jahre bis 2005 wurde aber vorzeitig zum Ende der Saison 2001/02 aufgelöst.
    1998 wurde der Bau durch den Ausbau zweier Stadionecken um 5.000 Sitzplätze erweitert; die Kosten für die Erweiterung beliefen sich auf 5 Mio. £. Die aktuelle Kapazität beträgt 35.100 Sitzplätze, diese kann auf 42.000 erhöht werde, sollten einige Sitz- in Stehplätze umgewandelt werden, was im englischen sowie internationalen Fußball allerdings abgeschafft ist.
    Im Jahr 2005 wurden die alten Eingangstore des Ayresome Parks seitens des Clubs als Erinnerung an vergangene Zeiten vor dem Riverside Stadium wieder aufgestellt und dienen jetzt als Eingangstore zum neuen Stadion. Vor dem Stadion wurden die Statuen von George Hardwick, der 13 Jahre bei Middlesbrough spielte, und Wilf Mannion, 18 Jahre im Team der Boros, aufgestellt. Ebenfalls vor dem Stadion liegt auch die Borobrick Road. Mit einer Spende kann man sich mit einem Stein mit Namen auf ihr verewigen.


    Das Riverside Stadium - Die Heimstätte des MFC am River Tees

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    Fifa11 AW: Middlesbrough FC - We are the Bo


    Middlesbrough FC - We are the Boro


    Middlesbrough - Am kommenden Montag, den 01.07.2019, startet der ambitionierte Middlesbrough FC aus Yorkshire in die Vorbereitung auf die kommende Saison. Neben den Neuverpflichtungen um das ehemalige Jahrhunderttalent Ravel Morrison, wird vor allem der erste offizielle Arbeitstag von Marcelino García Toral als Teammanager für Aufsehen sorgen. Am Freitag geht es bereits ins Trainingslager in die Region Valencia, wo die Mannschaft am European International Cup teilnehmen wird und in der Gruppe A unter anderem auf Paços Ferreira trifft. Um einen Einblick in die aktuellen Kaderstrukturen von Boro zu geben, hat Sky Sports News eine Kaderanalyse vorbereitet und eine Prognose für die neue Spielzeit gewagt.

    Goalkeepers

    Aynsley Pears - 23.04.1998 (21) - 64


    Dejan Stojanović - 19.07.1993 (26) - 68


    Tomás Mejías - 30.01.1989 (30) - 63

    Expertenmeinung: Im Tor hat man gleich 3 Möglichkeiten den Posten zu besetzen. Der Österreicher Dejan Stojanović, welcher vor der Saison vom FC St. Gallen gekommen ist, scheint zwar auf dem Papier der beste Torhüter zu sein, doch Aynsley Pears aus der eigenen Jugend ist gewillt sich als Stammspieler festzuspielen. Momentan ist er jedoch nur für den Carabao Cup eingeplant. Dahinter hat man mit Tomás Mejías einen weiteren erfahrenen Mann, der bereits nach einer Saison bei Onomia Nikosia zu Boro zurückgekehrt war, er ist jedoch der unwahrscheinlichste Kandidat auf die Torhüterposition.

    Defenders

    George Friend - 19.10.1987 (31) - 70 - LAV | LV | IV


    Marvin Johnson - 01.12.1990 (28) - 67 - LAV | LF | LV


    Hayden Coulson - 17.06.1998 (21) - 65 - LAV | LV


    Daniel Ayala - 07.11.1990 (28) - 73 - IV


    Harold Moukoudi (geliehen) - 27.11.1997 (21) - 71 - IV


    Dael Fry - 30.08.1997 (21) - 71 - IV | RV


    Ryan Shotton - 30.09.1988 (31) - 71 - IV | RV


    Jonny Howson - 21.05.1988 (31) - 71 - IV | RAV | ZM


    Anfernee Dijksteel - 27.10.1996 (22) - 67 - RAV | RV


    Djed Spence - 09.08.2000 (18) - 61 - RAV | RV

    Expertenmeinung: Die Abwehr von Boro ist breit aufgestellt und sollte erstmal den Ansprüchen von Marcelino genügen. Mit Kapitän Friend, Ayala und Shotton hat man einen erfahrenen Kern, der durch das englische Talent Fry, Leihgabe Moukoudi und Neuzugang Dijksteel mit jungen Spielern unterstützt wird. In der Vorbereitung kristallisierte sich eine Innenverteidigung aus Ayala und Moukoudi heraus, wohingegen Fry auf der rechten Außenverteidiger Position starten wird. Links ist Friend gesetzt. Howson, nominell ein Innenverteidiger, wird aber höchst wahrscheinlich im zentralen Mittelfeld auflaufen. Im Winter und folgenden Sommer wird das Team aus Yorkshire aber nachrüsten müssen, um dem Alterungsprozess entgegen wirken zu können.

    Midfielders

    Adam Clayton - 14.01.1989 (30) - 70 - ZDM | ZM


    Paddy McNair - 27.04.1995 (24) - 70 - ZDM | ZM | IV


    Lewis Wing - 23.05.1995 (24) - 71 - ZM | ZOM


    George Saville - 01.06.1993 (26) - 70 - ZM


    Ravel Morrison (geliehen) - 02.02.1993 (26) - 74 - ZOM | ZM

    Expertenmeinung: Allein nominell gibt es schon fünf Spieler für zwei Positionen, Howson noch gar nicht miteinberechnet. Marcelino wird also einen Mittelweg zwischen Rotation und Eingespieltheit finden, vor allem weil fünf der sechs in Frage kommenden eine ähnliche Qualität haben. Der neue Trainer wird erst einmal Wandervogel Ravel Morrison eine Chance geben, doch wenn dieser nicht abliefern sollte stehen Spieler wie McNair, Wing und Saville bereit. Neben ihm wird der defensivstarke Howson starten. Vor allem der ältere Clayton aber auch der oben genannte Saville sind Streichkandidaten. Wing und McNair haben mit ihren 24 Jahren noch Potenzial nach oben.

    Forwards

    Marcus Tavernier - 22.03.1999 (20) - 68 - LF | ZM | RF


    Patrick Roberts (geliehen) - 05.02.1997 (22) - 73 - RF | RM


    Britt Assombalonga - 06.12.1992 (26) - 72 - ST


    Ashley Fletcher - 02.10.1995 (23) - 70 - ST | LF


    Rudy Gestede - 10.10.1988 (30) - 68 - ST


    Lukas Nmecha (ausgeliehen) - 14.12.1998 (20) - 69 - ST | RM | LM

    Expertenmeinung: Der Angriff bietet die größte Klasse des Middlesbrough Kaders. Mit Roberts und Nmecha hat man gleich zwei Leihgaben vom großen Manchester City. Beide spielen nicht direkt im Sturm, sondern besetzen die Flügelpositionen. Der beste Stürmer im Kader, Assombalonga, spielt als hängende Spitze, während Fletcher den Strafraumstürmer stellt. Gestede agiert als Back-Up soll aber kurz- bis mittelfristig den Verein verlassen. Auf den Flügeln und in der Mitte sollte man eventuell neue Rotationsspieler verpflichten.


    Players on Loan
    Marc Bola (Blackpool FC)
    Sam Stubbs (ADO Den Haag)
    Ben Liddle (Scunthorpe United FC)
    Marcus Browne (Oxford United FC)
    Isaiah Jones (St. Johnstone FC)
    Stephen Walker (Crewe Alexandra FC)


    Forecast
    Die Mannschaft von Marcelino García Toral scheint stark genug zu sein, um um den Aufstieg mitzuspielen. Der Kader weißt einige individuelle Klasse auf, muss sich aber noch als Team beweisen. Wenn im Winter noch an ein paar Schrauben gedreht werden sollte, dann können sich die Boro Fans auf eine erfolgreiche Saison freuen. Das Ziel Premier League scheint möglich.

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