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  • eSport: Kann FIFA zu den Größen der Branche aufschließen - oder ist es dafür zu spät?


    0 Nicht möglich!
    eSport: Kann FIFA zu den Größen der Branche aufschließen - oder ist es dafür zu spät?

    eSport-FIFA19
    IMAGE SOURCE: Flickr.com

    FIFA gehört zu den größten Marken in der gesamten Spielebranche. Jedes Jahr stürmen Millionen von Fans die Läden wenn der neueste Ableger erscheint und spielen dann online oder offline mit Freunden bis in die frühen Morgenstunden. In einem Bereich hinkt FIFA aber noch immer hinterher: Obwohl EA’s Meisterwerke sich perfekt als eSport Titel eignen, kann das beste Fußballspiel der Welt nicht mit Spielen wie Dota 2, Fortnite oder League of Legends mithalten, wenn es um professionelles Zocken geht. Erst in den letzten ein, zwei Jahren hat EA wirkliche Vorstöße in die eSport Szene gewagt. Wie genau steht es um FIFA als Pro-Game, wer sind die Sponsoren – und kommt die Initiative zu spät?

    Sehr kompetitiv – aber zu spät für eSport?

    Zuerst mal die erfreulichen Zahlen: Vom neuesten Ableger, FIFA 19, wurden allein in Deutschland laut GfK-Daten innerhalb der ersten fünf Wochen nach Erscheinen mehr als eine Million Exemplare abgesetzt, wie Gameswirtschaft berichtet. Damit war das Spiel das erfolgreichste Game im Jahr 2018. Dennoch waren die Verkäufe schleppender als noch bei FIFA 18 im Jahr zuvor. Einer der wichtigsten Gründe hierfür: FIFA konnte sein Potential als eSport Titel noch immer nicht voll ausschöpfen. Dabei eignet es sich dank Tiefgang perfekt – wer sind die besten Spieler im neuesten Ableger, welche Taktik und Aufstellung soll auf dem Spielfeld gewählt werden? All diese Faktoren müssen Fans beachten. Mit dem FIFA eWorld Cup gibt es inzwischen immerhin ein großes, einheitliches Turnier, mit dem weltweit die besten virtuellen Kicker bestimmt werden können. Das wird auch Zeit, immerhin sollen bis 2021 laut Statista jährlich 1,65 Milliarden Dollar mit eSport umgesetzt werden. Aber was der eSport vor allem braucht, sind Sponsoren – und da hapert es bei FIFA noch, auch beim aktiven Werben nach Publicity. Wir waren selbst erstaunt, als wir in diesem Jahr einen Spendenaufruf starten mussten, weil EA uns die Eintrittskarten für die Gamescom nicht mehr bezahlen wollte; und das als eine von wenigen FIFA-zentrierten Webseiten in Deutschland.

    eSport-FIFA
    IMAGE SOURCE: Flickr.com

    Sponsoren hier, Sponsoren da

    Denn bei allen anderen großen eSport Titeln stehen auch wirklich große Firmen hinter den besten Teams: Die DHL zum Beispiel kooperiert im Zukunftsmarkt eSport mit der ESL zusammen. Der bekannte Wettanbieter Betway bietet nicht nur Online-Wetten für Titel wie Dota 2, League of Legends und CS:GO an. Die Firma tritt auch als Sponsor des CS:GO Teams Ninjas in Pyjamas (NiP) auf und hilft dort finanziell sowie mit Ressourcen aus. Und es gibt noch viele weitere Beispiele: SAP Deutschland ist seit Kurzem bei Dota 2 ein Sponsor von Team Liquid, einem der besten Teams der Welt. Auch die Coca-Cola Company, einer der weltweit größten Getränkehersteller, hat den eSport für sich entdeckt: Coca-Cola ist ein Partner und Sponsor von Riot Games, die in der MOBA Szene äußerst erfolgreich unterwegs sind. Und nicht zuletzt muss natürlich Red Bull erwähnt werden. Die Firma hat nicht nur ein eigenes Formel 1 Team, sondern unterstützt auch die eSport Szene. Zunächst durch Sponsoring von StarCraft 2 Turnieren und danach bei Dota 2, zudem bietet Red Bull auf seiner Webseite News und Tipps zum Thema eSport.

    Bei FIFA jedoch sind die Sponsoren vor allem auf den Fußball-Bereich beschränkt: Teams wie der FC Basel, der FC Schalke 04 und der VfL Wolfsburg besitzen seit einiger Zeit selbst eSport Mannschaften für FIFA und treten als eine Mischung aus Verein und Sponsor auf, beziehungsweise bringen die Sponsorengelder der „echten“ Fußballteams in die eSport Mannschaften mit ein. Auch Mesut Özil ist bereits persönlich in seiner Rolle als FeWC-Botschafter in den eSport eingestiegen.

    eSport-FIFA
    IMAGE SOURCE: Flickr.com

    Hat EA rechtzeitig die Wende geschafft?

    Immerhin ist EA mit dem FIFA eWorld Cup schon mal ein Schritt in die richtige Richtung gelungen: Endlich gibt es eine zentrale Anlaufstelle für alle FIFA Liebhaber. Sobald es genügend Pro-Gamer bei FIFA gibt, finden sich sicher auch weitere große Sponsoren und kommerzielle Anbieter von Fanartikeln. Gerade von Spielen wie Dota 2 gibt es nämlich auch eine riesige Auswahl an Fanartikeln bei Webseiten wie Game-Legends zu kaufen. Hier muss EA noch um einiges nachlegen, bevor FIFA an diese Popularität heranreicht. Der Grundstein ist zumindest schon einmal gelegt, allein die Werte für Torhüter im Spiel und ihr Einfluss auf die gefallenen Tore ist schon eine Wissenschaft für sich und bietet Tiefgang für Profi-Gamer und eingefleischte Fußball-Fans. Das bedeutet, dass FIFA durchaus das Potential hat, mit den Größen der Branche mitzuhalten. Der Markt ist in jedem Fall stark genug, immerhin wurden im August diesen Jahres allein für Dota 2 mehr als 69,5 Millionen Zuschauer-Stunden bei Twitch registriert! Sollte EA alles richtig machen, wird FIFA sowohl bei den Preisgeldern als auch den Sponsoren bald ganz weit oben mitspielen.

     
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