Wchentlich erscheinen Unmengen an neuen Games, sehr zum Leidwesen von kleineren Entwicklern. Das sieht auch Brian Fargo so, der Chef von inXile, welche zuletzt Torment: Tides of Numenera auf den Markt gebracht haben. Im Interview mit Gameindustry erklrte Fargo jetzt, wie sich das finanziell und Marketing technisch negativ auswirkt:

"Man knnte sagen, es gibt ein greres Risiko, dass ein Spiel in einem Meer von Produkten untergeht, als dass es wegen zu niedrigem Qualittsniveau nicht im Geschft ausgestellt wird. Die Statistiken, die zeigen, dass immer mehr und mehr Spiele auf Steam erscheinen, waren fr keinen von uns vorteilhaft. Das ist gewissermaen ein Doppel-, Dreifachschlag gegen die kleineren Publisher/ Entwickler."



Tatschlich ist es so, dass 2017 das Jahr werden knnte, wo die meisten Releases auf Steam stattfinden. Auch Spieler bemngeln mittlerweile die starke bersttigung. Insbesondere weil potentielle Indie-Titel immer hufiger in der Masse untergehen. Ebenso stellt sich der rapide Preisverfall von Spielen als groes Problem fr kleinere Entwickler da. Diesbezglich uerte sich Jeff Pobst von Hidden Path (Counter-Strike: Global Offensive, Age of Empires 2 HD Edition) gegenber Gameindustry:

"Eine Zeit lang konnten wir Spiele verkaufen, die nicht 60 Dollar kosteten und wir konnten damit gutes Geld machen und wir hatten die Mglichkeit noch mehr Spiele zu machen. Diese Mglichkeit ist jetzt eingeschrnkt, weil es eine so groe Anzahl an Spielen zu geringen Preisen im Handel gibt. [] Ich kenne viele Indie-Entwickler, die ihr Studio schlieen, weil sie nicht mal genug verdienen, um fr ihr eigenes Wohlbefinden zu sorgen. Und das war mal eine ziemlich sichere Angelegenheit. [] Wenn es einen finanziellen Druck gibt, ist es sehr schwer fr die Leute, sich zusammenzufinden und tatschlich gute Unterhaltung zu machen. Also ist das hart, das ist wirklich hart."


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